Tranparenz könnte Vertrauen schaffen und ermutigen

von Gudrun Steinack, Sprecherin des AK Integrative Kitas der LAG Gemeinsam Leben- Gemeinsam Lernen am 12. Februar 2004 um 12:39 Uhr

Als Arbeitskreis- Sprecherin und als Supervisorin, die in den u. a. in den unterschiedlichsten Kitas arbe


Als Arbeitskreissprecherin und als Supervisorin, die in den unterschiedlichsten Kitas arbeitet, erlebe ich unter den Kolleginnen zunehmend mehr Verunsicherung und Druck bezüglich
1. der geplanten Förderrichtlinien- hier insbesondere im Integrativen Arbeitsbereich und
2. der Umsetzung des BEP, der in den nächsten Jahren flächendeckend in allen Kitas eingeführt werden soll.
Zu 1: die letzten Informationen zur Finanzierung sind vom25.03.03, bezüglich der Integrationskitas vom 11.07.03 beim Integrationstag im STMAS mündlich und im Schreiben an Frau Lävemann hier im Diskussionsforum am 4.10.2003. Die damalige Auskunft war, dass angedacht werden soll, daß die Finanzierung in I- Kitas in etwa so weitergeführt werden soll wie bisher an den Modellstandorten. ( Faktor 4,5, Art. 5,3 3.DV)
Was ist inzwischen aus diesen Überlegungen geworden?
Zu 2: Warum wird nicht an alle Kita- Einrichtungen ein Exemplar des BEP verschickt? Für viele gilt er als ein Buch mit sieben Siegeln. Kitas, die an dem Modellversuch zur Umsetzung des BEP teilnehmen, fühlen sich unzulänglich begleitet. Hier werden echte Chancen vertan und durch schlechte Informationspolitik Erzieherinnen unnötig belastet Gerade der BEP, dessen Erstentwurf bundesweite Anerkennung- zurecht- erhalten hat, verdient alle Chancen.
Mehr Tranparenz und Offenheit bezüglich der geplanten Entscheidungen und ein echter Dialog mit den Erzieherinnen und Erziehern, die heute diskussions- und innovationsbereit sind wie nie zuvor, würde Vertauen schaffen, ermutigen und letztlich dem dienen, das wir alle wollen: dem Wohlbefinden unserer Kinder.
Gudrun Steinack



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