Abschlußbericht und Fragen zur Zukunft Integrativer Kindertageseinrichtungen bz. zur Einzelintegration

von Gudrun Steinack, Sprecherin des AK Integrative Kindertageseinrichtungen der LAG Gemeinsam Leben- Gemeinsam Lernen e.V. am 17. Mai 2004 um 13:38 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkl, sehr geehrter Herr Kraus, beim 9. Bayrischen Integrationssymposium am 15.05. d.J. an der Universität in Augsburg war folgendes zu erfahren:
1. Der Abschluß-Ergebnisbericht liegt vor.
Frage: warum ist er noch nicht an dieser Stelle veröffentlicht und der interessiertenn Fachwelt zugänglich gemacht worden?
2. Der Gewichtungsfaktor für Kinder mit Behinderungen bzw. die von Behinderung bedroht sind beträgt- weil nicht ausreichend- 4,5 + X.
Frage: Wer bzw. wie wird X definiert?
3. Integrationsgruppen sowie die Möglichkeiten der Einzelintegration werden von den Bezirken im Hinblick auf das am o1.o1.2005 in Kraft tretetende neue Kita- Finanzierungsgesetzt bergedeckelt, heißt: es werden keine neuen integrativ arbeitenden Einrichtungen mehr genehmigt.Im Bereich Landsberg/Lech wurde bereits in dieser Art verfahren.
Frage: wird das Rad wieder zurückgedreht? Kann es sich die Staatsregierung leisten, Erfahrungen gemeinsamen Lernens und Lebens zu ignorieren wie z.B., demokratisches Zusammenleben, dieIdeen für innovatives Denken und kreative Lösungsmöglichkeiten,Prävention gegen Gewalttätigkeit und Geringschätzung und die Chance,Kinder in einer einzigartigen
Weise in Kontakt zur Welt bringen, wie sie tatsächlich ist: vielfältig, bunt, mit unterschiedlichsten Kinderbiografien, Schwierigkeiten und Herausforderungen,für die es gilt
gemeinsam Lösungen zu finden und von- und miteinander zu lernen.
Hier möchte ich auf den BEP verweisen, wo gerade beim Thema Integration/ Inclusion auf die guten internationalen und
nationalen Erfahrungen verwiesen wird, auf das Recht auf
uneingeschränkte Teilhabe aller Kinder und die grundlegenden internationalen und nationalen gesetzlichen Grundlagen



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