Wo bleibt die Qualität, wenn meist jüngere Fachkräfte nur noch Zeitverträge erhalten

von Elke Kindergarten am 17. Februar 2001 um 17:01 Uhr

Als Leiterin eines dreigruppigen Kindergartens in einem strukturschwachen Gebiet machen mir die neuen Förderrichtlinien noch etwas Sorgen. Unsere Einrichtung hat schon immer auf Marktanforderungen reagiert z. B. nur noch Teilzeitkräfte, auch als Leitung, keine Ganztagsgruppen, Aufnahme von Kindern unter 2 Jahren und von Schulkindern und Kooperation mit einer im Haus befindlichen SVE der Lebenshilfe. Diese Qualität ist aber nur zu halten durch qualifizierte Fachkräfte, die natürlich Älter werden und damit teuerer. Bei einem jetzt schon dramatischen Einbruch der Geburtenzahlen ist die Frage: Kann sich der Träger weiterhin dieses Fachpersonal leisten oder stellt er dann jüngeres Kräfte mit Zeitverträgen ein. Die Beantwortung dieser Frage auf der Homepage ist mir zu dürftig.



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