Horte bisher bewußt nicht einbezogen

von Dr. Heidrun Kolinsky am 02. März 2001 um 20:23 Uhr
als Antwort zu: 8 Horte an den Modellstandorten von Günter Krauß, ISKA am 02. März 2001 um 14:05 Uhr

Es deutet einiges darauf hin, dass die Horte _bewußt nicht_ mit einbezogen wurden.
Wären Horte an den Modellstandorten in die Modellrechnung mit einbezogen worden, wäre der Basiswert um einiges niedriger (und damit realistischer) ausgefallen. Denn nach der alten Regelung erhalten Horte keine Fördermittel seitens des Freistaats Bayern. Mit dem neuen MQS-Modell sollen die bisher auf die Kindergartenförderung entfallenden Haushaltsetatmittel (für Kinder von 2-7 Jahren) zukünftig für die Betreuung von Kindern von 0-12 Jahren eingesetzt werden. Für das gleiche Geld (oder unwesentlich mehr) soll damit allein schon quantitativ mehr pädagogische Betreuungsarbeit geleistet werden.

Des weiteren sei in diesem Zusammenhang ein Hinweis Herrn Dunkls (Staatsministerium) bei der Podiumsdiskussion in Bayreuth angeführt. "Natürlich würde von staatlicher Seite nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt werden können, wenn im Kindergarten für Kleinstkinder Wickeltische oder größere Tische für Schulkinder angeschafft werden müßten. Für solche Anschaffungen müsse dann schon der Träger aufkommen und gegebenfalls an den jeweiligen Personalmitteln einspart werden."

Heidrun.Kolinsky@t-online.de



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