Richtigstellung

von Stein am 05. September 2000 um 21:37 Uhr
als Antwort zu: Berechnung der künftigen Förderbeträge von Dunkl am 28. Juli 2000 um 15:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkl,
Sie schreiben in Ihrem Text, in dem Sie Stellung zu einem Artikel der Nürnberger Nachrichten vom 24.7.2000 nehmen, davon, dass Kinderläden mit einer Gruppengröße von 15, 16 oder 17 Kindern nie eine Anerkennung nach dem BayKiG hätten bekommen dürfen.
Dies stimmt so nicht. Nach der 3. DVBayKiG § 5 wird im Absatz 2.1. eine Mindestgruppenstärke von 15 Kindern pro Gruppe definiert und im Absatz 2.2. eine Höchstgruppenstärke von 25 Kindern. Alles was sich dazwischen bewegt wird laut dieser Gesetze als voll förderungsfähig anerkannt.
Weiterhin steht in der 4.DVBayKiG § 16 "Gruppenstärke", dass eine Gruppe um die Anerkennung zu erlangen höchstens 25 Plätze umfassen darf. In der Erläuterung zu diesem Gesetz wird auf 3. DVBayKiG § 5 Abs. 1,2 und 3 verwiesen.
Bitte erklären Sie mir, wie Sie in Kenntnis dieser Gesetzesgrundlage zu der im Internet getroffenen Aussage kommen, dass Kinderläden mit einer Gruppenstärke von 15, 16 oder 17 Kindern nach dem BayKiG keine Anerkennung hätten bekommen dürfen.
Bitte überprüfen Sie Ihre Aussage und reichen entsprechende rechtliche Grundlagen nach, die Ihre Aussage stützen. Sollten Sie jedoch feststellen, dass Ihre Aussage so nicht richtig ist, bitte ich Sie dies der Öffentlichkeit mitzuteilen.
Es kann nicht sein, dass den Elterninitiativen grundsätzlich ihre Anerkennung abgesprochen wird, wenn man sie als Lückenbüßer nicht mehr braucht!
Christiane Stein SOKE e.V. Nürnberg
e-mail: steinch@web.de



Antwort
Name
Kurznachricht
Text