Berechnung der künftigen Förderbeiträge

von Markus Wiesner am 07. September 2000 um 17:13 Uhr
als Antwort zu: Berechnung der künftigen Förderbeträge von Dunkl am 28. Juli 2000 um 15:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkel,
ich komme aus dem Urlaub zurück und informiere mich was in den letzten Wochen ohne mich gelaufen ist und lese, dass das Ministerium in den letzten 30 Jahren den Elterninitiativen Geld hat zukommen lassen, ohne dass sie darauf einen Anspruch gehabt hätten. Mir kommen die Tränen. Ich kann Ihnen gar nicht sagen wie dankbar ich Ihnen dafür bin.
Aber müssen Sie so hart sein und die Elterninitiativen über die Klinge springen lassen, bloß weil die Bedingungen so schlecht sind, dass Eltern anständig mit Kindern leben können. Schließlich macht der Markt und die Dienstleistungsgesellschaft ja auch schlapp wenn sich die Eltern verantwortungsbewußt um ihre Kinder kümmern und nicht im gewünschten Umfang als Konsumenten, InanspruchnehmerInnen von Dienstleistungen und ArbeitnehmerInnen zur Verfügung stehen. Wie soll der moderne Mensch sein, sagt Herr Stoiber: flexibel, mobil und ein lebenlang lernend.
Also denken Sie nochmal nach, ob nicht auch weiterhin was für die engagierten Eltern übrig bleibt, die Kinder in kleinen Gruppen betreuen und somit viel mehr Möglichkeiten haben die Kinder individuell zu betreuen und auf die Anforderungen einer leistungsorientierten Gesellschaft vorbereiten können (theoretisch natürlich und nur dann wenn die Kinder das Spiel auch mitmachen)als in großen Gruppen. Und 25 Kinder sind viel auf einem Haufen. Das weiß ich aus Erfahrung

Außerdem, wenn Sie schon 30 Jahre ohne Rechtsgrundlage gefördert haben, kommts auf ein paar Jahre auch nicht mehr an - oder?



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