Eltern-Info, Altersmischung, Elternbeitrag

von Günter Krauß, ISKA am 30. November 2000 um 11:21 Uhr
als Antwort zu: Fehlende konkrete Elterninformationen von Dr. Heidrun Kolinsky, betroffene Mutter am 27. November 2000 um 20:35 Uhr

Sehr geehrte Frau Dr. Kolinsky,

zum Thema Eltern-Informationen habe ich eben eine Antwort auf den Beitrag von Herrn Erhard geschrieben, die auch Ihre Anmerkung trifft. Bitte sehen Sie auch dort nach.

Was Konzepte der Altersmischung angeht, gibt es inzwischen sehr viele Beispiele, wie Kinder unterschiedlicher Altersgruppen in der gleichen Einrichtung betreut werden können. Situationen, in denen sich aus der größeren Altersspanne Probleme und Nachteile ergeben, gibt es durchaus. Aber sie werden in aller Regel durch eine Reihe von Vorteilen aufgewogen - nach weit mehrheitlicher Meinung der in diesen Einrichtungen tätigen Fachkräfte und auch der betroffenen Eltern. Natürlich braucht man da auch andere pädagogische Konzepte. Es ist nicht damit getan, einfach einzelne Kinder anderer Altersgruppen aufzunehmen. Es stellen sich Fragen der Raum- und Tagesablauforganisation und der Ausstattung. Ich kann mir viele Situationen vorstellen, in denen es tatsächlich auch keinen Sinn macht, eine Alterserweiterung vorzunehmen. Es ist allerdings auch keine Einrichtung verpflichtet, dies zu tun. Wir gehen davon aus, dass es am besten der einzelnen Einrichtung überlassen bleibt, hier ein entsprechendes Konzept zu entwickeln oder auch nicht. Wir beobachten nur, dass Einrichtungen, die sich auf diesen Weg machen, in aller Regel großen Erfolg damit haben.

Was die Höhe der Elternbeiträge angeht, so ist bei dem neuen Fördermodell vorgesehen, eine Staffelung nach der Nutzungszeit vorzunehmen. Für Kinder, die länger betreut werden, ist ein höherer Beitrag zu zahlen, für Kinder, die kürzer betreut werden, ein niedrigerer. Die absolute Höhe wird nach wie vor von der Einrichtung bzw. ihrem Träger festgelegt. Das gleiche gilt für das Verfahren bei den Geschwisterbeiträgen. Wie sich die Träger hier verhalten werden, ist noch nicht abzusehen. Nach wie vor gibt es den Wunsch, in Bayreuth einheitlich zu verfahren. Vermutlich wird sich dies Anfang 2001, wenn auch den Trägern von unserer Seite mehr Informationen über ihre zu erwartende Finanzierung vorliegen, konkreter herauskristallisieren.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Krauß



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