Antwort auf die Nachfrage

von Brigitte Hois am 08. Dezember 2001 um 17:40 Uhr
als Antwort zu: Nachfrage von Günter Krauß, ISKA am 03. Dezember 2001 um 18:25 Uhr

Hallo Herr Kraus,

das Prinzip der Platzvergabe haben Sie richtig verstanden.
Eintägigen Besuch der Einrichtung gibt seit einigen Jahren nicht mehr, da es sich pädagogisch als nicht sinnvoll erwiesen hat.

Wir haben insgeamt vier Erzieherinnen, zwei Kinderpflegerinnen und eine Vorpraktikantin. Alle arbeiten in Vollzeit.
Die Belastung des Personals ist insofern höher, als dass man auf insgesamt mehr Kinder und natürlich auch Eltern einzugehen hat als bei einer normalen Gruppenstärke. Im Moment haben wir auf 63 Plätzen 79 Kinder.
Da wir bereits seit langer Zeit so arbeiten stellt dies für unser Team keine Besonderheit mehr dar. BewerberInnen werden vorab informiert und können sich bewußt für oder gegen eine solche Arbeit entscheiden.
Gruppenprozesse müssen genau beobachtet und Tages- und Wochenabläufe gut geplant werden.
Bis jetzt sind alle Kinder mit der Situation gut zurecht gekommen.
Wir haben ein gut ausgearbeitetes pädagogisches Konzept.


Der Hort ist Montag bis Donnerstag bis 18.00 Uhr und am Freitag bis 17.00 Uhr geöffet.
In diesem Jahr schließen wir die Einrichtung 26 Tage. In den Schulferien öffnen wir von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr.
Die Beiträge für die längere Stundennutzung in den Ferien sind (noch) nicht gestaffelt.
Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem dreigruppigen Kindergarten im Haus. Von 7.00 Uhr bis Schulbeginn können die Hortkinder im Kiga und von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Kindergartenkinder im Hort mitbetreut werden.Dafür gibt es eine Staffelung der Beiträge.
Außerdem gibt es einen offenen Jugendtreff von 13 bis 16 Jahren, der vom Personal der 3. Hortgruppe durchgeführt wird. Dieser findet zweimal in der Woche von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Freitag von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Die Hortkinder dieser Gruppe besuchen freitags die Gruppe 2.
Die Stunden des Personals sind wiefolgt aufgeteilt: 29,6 Stunden Hortarbeit und 8,9 Stunden Jugendarbeit/Woche. Der Grundgedanke des Treffs ist, Kinder, die aus dem Hort ausscheiden auch weiter begleiten zu können.

Ich kann mir vorstellen, dass sich das Ganze sehr kompliziert anhört. Es ist auch nur machbar aufgrund unserer Personalstruktur und ausreichend Vorbereitungszeit für Mitarbeiter und Leitung.
Außerdem können wir regelmäßig Fortbildung, Supervision und Fachberatung in Anspruch nehmen, legen großen Wert auf Vernetzung mit anderen Institutionen (EB, Jugendamt etc.) und die Zusammenarbeit mit unserem Träger ist sehr gut.




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