Geplante Änderung der Förderrichtlinien

von Kindergarten Stöttwang, Merk, Königsberger am 12. Oktober 2000 um 12:26 Uhr

Nach den geplanten Änderungen soll der Kindergarten flexible Öffnungszeiten, Betreuung von Kindern unter 3 Jahren und Hausaufgabenbetreuung anbieten. Daraus ergeben sich mehrere praktische Fragen:

1. Wie wird die Anwesenheit des einzelnen Kindes überwacht ?

2. Wie ist zu verfahren, wenn 4 Stunden gebucht werden, jedoch das Kind 1 Stunde später abgeholt wird?

3. Wie soll eine pädagogische Arbeit geleistet werden, wenn die Kinder aufgrund unterschiedlicher Anwesenheit nur mehr für eine kürze Zeit in der Gruppe anwesend sind?

4. Wie soll pädagogisch gearbeitet werden, wenn sich in der Einrichtung gleichzeitig Kleinkinder und Schulkinder aufhalten ?

5. Wird die Planung der Öffnungs- und Anwesenheitszeiten der einzelnen Einrichtung freigestellt oder wird den Eltern ein gesetzlicher Anspruch eingeräumt?

Die Verwirklichung der formulierten Ziele hat zur Folge:

- dass aufgrund der monatlich wechselnden Beiträge eine Vervielfachung der Verwaltungsarbeit zu erwarten ist und ich die bisher ehrenamtlich geleistete Verwaltung aufgrund begrenzt verfügbarer Freizeit nicht mehr leisten kann,

- dass auf die Kindergartenleiterin ein Mehrfaches an Überwachungsaufgaben wegen der unterschiedlichen Anwesenheiten der Kinder und Mitarbeiter zukommt und das zu Lasten ihrer pädagogischen Arbeit.

- dass der Kindergarten nur noch auf eine reine Aufbewahrungseinrichtung sozialistischer Prägung nach dem Muster der ehemaligen DDR redutziert wird,

- dass wünschenswerte pädagogische Ziele, wie beispielsweise das Erlernen von Grundzügen einer Fremdsprache in spielerischer Form nicht mehr möglich ist,

- dass für die Betreuungsarbeit keine qualifizierte pädagogische Mitarbeiter notwendig sind. Es genügt pauschaliert beschäftigtes Aufsichtspersonal z. B. Mütter.

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