Noch einmal zur Nachmittagsgruppe - Einsteigergruppe

von Margrit Reuschlein, BRK - Kiga Spatzennest, Weil am 18. März 2001 um 15:44 Uhr

Noch einmal zur Förderung der Nachmittags – Einsteigergruppen

Wie in der Veranstaltung im Landratsamt Landsberg mitgeteilt wurde, wird jetzt überlegt, ob die Förderung der Dreistunden – Einsteigergruppen auf 75% festgelegt werden kann. (Ist die Arbeit in diesen Gruppen nur 75 % Wert?)
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass dreijährige Kinder, die das erste Mal von zu Hause wegkommen, die sich in dieser neuen Umgebung und mit anderen Kindern in der Gruppe zurecht finden müssen, einen höheren pädagogischen und pflegerischen Betreuungsaufwand haben, als größere Kinder im Kindergartenalter. Vorliegende Berichte im Internet bestätigen meine Aussagen.

Deshalb brauchen diese Kindergruppen:

- eine geringere Gruppenhöchststärke als normale Regelgruppen
- ständige personelle Vollbesetzung (1 Erzieherin, 1 Kinderpfle.)
- geringere Gruppenzeiten (3 Stunden sollten möglich sein)

Um dies finanziell zu tragen, ist die Förderung mit 75 % nicht ausreichend.
Zur vollen Finanzierung der Fachkräfte würden damit nicht nur
25 % vom Staat und der gleiche Anteil von der Kommune, sondern auch ein nicht unerheblicher Anteil des Elternbeitrages fehlen, der ja laut Empfehlung auch nur 75 bis 80 % des Grundbeitrages kosten soll. Den Differenzbetrag nur den Trägern aufzubürden, würde ein Sterben dieser Gruppen bedeuten...

Wenn man aber den Basiswert für Dreijährige etwas erhöhen würde, als es gegenwärtig angedacht ist, wäre dadurch sicher ein Ausgleich zu schaffen.
Den Anforderungen der Kleineren würde Rechnung getragen werden und ein weiteres Anbieten dieser Einsteigergruppen wäre damit möglich.


Mit freundlichen Grüßen
Margrit Reuschlein



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