Elternfragebogen; Integrative Gruppen

von Dr. Armin Adam am 18. Juli 2000 um 21:39 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Gemeindeverband Fuchstal hat letzte Woche eine Sitzung zur Umsetzung des Modellprojektes veranstaltet. Meine Elternbeiratsfrage: was geschieht mit den Elternfragebögen? Wo, von wem werden die Bögen ausgewertet? Und: bleiben sie in der Institution oder gehen sie zu iska?

Wäre es nicht sinnvoll die Frage nach den Öffnungszeiten separat zu erheben? Wenn der Elternfragebogen ein Planungsinstrument darstellen soll, dann müssten doch auch die Eltern zukünftiger Kindergartenkinder befragt werden, oder? Wie stellt man sich das bei Ihnen vor? Und schließlich: wozu die Benotungstabelle zum Ende, wenn alles schon vorher erhoben worden ist?

Eine letzte Anmerkung zum Problem der Integrativen Gruppen: mit einer doppelten Anrechnung ist es hier doch wohl kaum getan. Ich bin erstaunt, mit welcher Leichtfertigkeit hier mit vorbildlichen Leistungen der Kindergärten umgegangen wird. Die Konsequenz eines zu geringen Anrechnungsfaktors kann doch nur bedeuten, daß die Integrativen Gruppen in Regelkindergärten zugunsten der HPTs zurückgedrängt werden. Und das kann doch weder politisch noch pädagogisch gewollt sein. Gespart, das ist gewiß, wird damit nicht. Den ökonomischen Wettlauf zwischen HPT und Integrativer Gruppe im Regelkindergarten gewinnt der Regelkindergarten allemal.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Adam



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