Keine Einschränkung der pädagogischen Arbeit

von Dunkl am 24. Oktober 2001 um 13:16 Uhr
als Antwort zu: Zu Dunkl StMAS vom 22.Okt. von Leiterin eines Kindergartens am 23. Oktober 2001 um 09:02 Uhr

Sehr geehrte Leiterin,

der Vorwurf, wir wären nicht mit den Leiterinnen im Gespräch und würden uns mit den Argumenten aus der Praxis nicht eingehend befassen, ist nachweislich falsch und entbehrt jeder Grundlage. Probleme haben wir allerdings, wenn man sich nur anonym äußert.

Von einer massiven Beschränkung der pädagogischen Arbeit kann noch nicht einmal ansatzweise die Rede sein. Durch die Modellverträge ist gewährleistet, dass die Träger weitgehend flexibel organisieren können. Natürlich gibt es aber Mindestanforderungen, damit das kindbezogene Fördermodell nicht unterlaufen wird. Insbesondere sollen die gebuchten und die tatsächlich beanspruchten Nutzungszeiten weitgehend deckungsgleich sein.

Da offensichtlich zur Kernzeit ein Dissens besteht, aus dem Vertragsentwurf für die Erprobungsphase folgende Textpassage:
"Zur Umsetzung der Mindestanforderungen für die Erziehungs- und Bildungsziele wird eine Mindestnutzungszeit für jedes Kind von 16 Std./Woche, verteilt auf mindestens 4 Tage/Woche, empfohlen. Betreuungsverträge müssen ab einer Mindestnutzungszeit von 4 Stunden pro Tag eine stundenweise Staffelung der zu buchenden Nutzungszeiten zulassen.
....
Buchungen von täglich unter drei Stunden bzw. weniger als 15 Stunden wöchentlich, werden nicht bezuschusst."

Mehr ist hierzu nicht geregelt!


P.S. Ich würde mir wünschen, wenn die Beiträge nicht anonym erfolgten.



Antwort
Name
Kurznachricht
Text