Integration im neuen Förderungskonzept

von Werner Habla, StMAS am 25. Juli 2000 um 10:15 Uhr
als Antwort zu: Elternfragebogen; Integrative Gruppen von Dr. Armin Adam am 18. Juli 2000 um 21:39 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Adam,

zum Punkt der Integrativen Gruppen Ihrer Anfrage vom 18.07.2000 möchten wir kurz Stellung nehmen.
Es ist keineswegs der Fall, dass mit vorbildlichen Leistungen der Kindergärten, vor allem im Bereich der Integration behinderter Kinder, leichtfertig umgegangen wird. Dies können Sie schon daran erkennen, dass das neue Förderkonzept in einer zweijährigen Modellphase nicht nur erprobt sondern prozesshaft weiterentwickelt wird. Eine Basiswertberechnung für die Nut-zungszeit in den Kindergärten liegt bisher noch nicht vor; Aussagen über die Größe eines An-rechnungsfaktors für behinderte Kinder –der dann immer in Zusammenhang mit den weiteren Förderkomponenten (insbesondere Sozialhilfe, ggf. Sonderzahlungen) diskutiert werden muss- können deshalb derzeit noch nicht getroffen werden. Es ist jedoch weder politisch noch päda-gogisch gewollt, Kinder aus integrativen Kindergartengruppen oder auch Kinder in Einzelinteg-ration im Regelkindergarten in HPTs zu „verschieben“. Ziel des neuen Finanzierungskonzeptes ist, trotz rückläufiger Kinderzahlen das vorhandene Netz der Kindergärten hinsichtlich der Quantität soweit als möglich zu erhalten und die Qualität der geleisteten Arbeit zu optimieren.

Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Becker-Textor



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