Das finde ich gut

von Schmidt am 29. November 2001 um 08:04 Uhr
als Antwort zu: Flexibilität kostet Geld von Pfr. Jürgen Nitz am 28. November 2001 um 20:24 Uhr

Lieber herr Pfr. Nitz,

ich sehe darin den Sinn des Erprobungsmodells. Dass man Bedarfe erfragt, so wie sie sind. Dass man versucht, sie zu erfüllen. Dass man natürlich auch an die Finanzierbarkeit denkt, klar. Aber nicht an vorderster Stelle. Muss sich nicht auch herausstellen, dass manches wünschenswerte und bewährte schwierig zu finanzieren sein wird? Dass man da vielleicht noch verbessern muss, um die Modellziele zu erreichen?

Warum gleich von Anfang an alles passend machen? Damit sich alles, was man bisher hat finanziert? Deshalb bestimmte Bedarfe nicht zu lassen, weil sie nicht finanzierbar scheinen?

Nein! Die Familienministerin und das Kabinett haben als oberstes Ziel flexible Kindertageseinrichtungen und ein plurales Angebot für Familien formuliert. Daran werden sie sich messen lassen müssen. Man kann nur mit Fakten antworten, falls diese Ziele gefährdet sind.

Ich finde daher, dass man in der Erprobung auf keinen Fall besimmte Bedarfe aus Sorge um das Personal wegdefinieren darf. Ich glaube das gefährdet die Arbeitsplätze und die Finanzierung mehr, als ein das mögliches Ergebnis, dass sich eltern-kind orientierte Einrichtungen bzw. flexible sich schlechter finanzieren lassen, als solche mit starren oder langen Kernzeiten, oder "Zwangsbuchungen".

Ich glaube, so verfehlte man den Sinn einer Erprobung.

Mit freundlichen Grüßen

B. Schmidt



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