Elternbeiträge im Hort

von Günter Krauß, ISKA am 29. November 2001 um 10:06 Uhr
als Antwort zu: Gestaffelte Elternbeiträge im Hort zwingend notwendig? von Karin Schartl, Lebenshilfe Landsberg am 19. November 2001 um 10:45 Uhr

Liebe Frau Schartl,

Sie haben recht damit, dass die Übertragung der erstmal für den Kindergarten entwickelten Finanzierungslogik für den Hort noch einige Fragen offen lässt und dass hier einiges mehr hakelt. Trotzdem denke ich, dass es sinnvoll ist, auch an den Horten Erfahrungen mit der Umsetzung einer Elternbeitragsstaffelung zu sammeln. Wie sonst könnte man schließlich die echten Probleme herausfinden. Dass es keinen Sinn macht, Ferien lange im voraus festzulegen, ist klar. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass man erstmal nur für die Schulzeit bucht und für die Ferienzeit die Buchung dann kurzfristig ändert. Die sich daraus ergebende Unsicherheit kann man vielleicht etwas mit den Erfahrungswerten der Vorjahre verringern.

Ein Verzicht auf die Staffelung kommt einem Verzicht auf die Erprobung des Modells für die Horte gleich. Es fehlt dann der Korrekturfaktor, der den Verzicht auf bürokratische Reglementierung erlaubt. Natürlich buchen alle Eltern die maximale Zeit, wenn es finanziell keinen Unterschied macht. Wir können zwar davon ausgehen, dass die Einrichtungen an den Modellstandorten verantwortungsvoll mit der Situation umgehen, aber bei einer eventuellen Übertragung kann man nicht von einer entsprechenden Selbstbeschränkung ausgehen. Wir kommen deshalb um eine Erprobung auch an dieser Stelle vermutlich nicht herum.

Herzliche Grüße
Günter Krauß



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