Methodik der Datenerhebung in der Erprobungsphase

Eltern-, Mitarbeiter/innen- und Trägerbefragung hatten gute Rücklaufquoten. Die Analyse der finanziellen und strukturellen Entwicklung aller Modell-Kitas beruht auf exakten monatlichen Werten über einen Zeitraum von zwei Jahren.

 

Elternbefragung

Die Elternbefragung wurde von den Einrichtungen in Eigenregie durchgeführt und ausgewertet. Diese Auswertung wurde dem ISKA zugestellt und dort zusammenfassend analysiert.

Diese Analyse war im Jahr 2002 ursprünglich gar nicht vorgesehen und brachte deshalb einige organisatorische und methodische Schwierigkeiten mit sich. Die für dieses Jahr berechneten Werte beruhen auf den Ergebnissen von 78% der Modelleinrichtungen. Nicht alle haben uns die Ergebnisse zugänglich gemacht und nicht in allen Fällen waren zusammenfassende Auswertungen möglich, weil Fragen stark abgewandelt oder gar nicht gestellt wurden. Manche Einrichtungen hatten ihre Befragung früher durchgeführt als vorgesehen und deshalb einige Veränderungen des Fragebogens gegenüber dem Vorjahr noch nicht berücksichtigt. Je nach Frage beruhen die Ergebnisse für das Jahr 2002 auf einer Stichprobengröße von 1.751 bis 3.149 Fällen.

Die Befragung der Eltern wurde vom Großteil der Einrichtungen in der Zeit vor und nach Ostern durchgeführt - einige Monate nach Einführung des neuen Fördermodells zum 1. Januar 2002.

Die Elternbefragung 2003 erfolgte ein Jahr später. Für das Jahr 2003 beruhen die Ergebnisse auf den Angaben von 90,9% der Einrichtungen aus Bayreuth und dem Landkreis Landsberg. Die Rücklaufquote betrug in diesem Jahr 72,5%. Je nach Frage beruhen die Ergebnisse auf einer Stichprobengröße von bis zu 3.760 Fällen.

Mitarbeiter/innen-Befragung

Anders als die Elternbefragung war die Mitarbeiter/innen-Befragung von vornherein vom ISKA organisiert. Allen Trägern wurden mehrere Fragebögen, Begleitschreiben und Rückumschläge mit der Bitte um Weiterleitung an alle Mitarbeiter/innen zugestellt. Im Begleitschreiben wurde das Verfahren der Auswertung erläutert, außerdem wurden mehrere örtliche und überörtliche Beschwerdeinstanzen genannt (darunter ver.di Bayern), um eventuelle negative Befragungsfolgen öffentlich zu machen.

Der Rücklauf erfolgte individuell per Briefpost. In manchen Fällen erhielten wir die gesammelten Briefumschläge einer Einrichtung im Paket zugestellt. Insgesamt erreichten uns 430 ausgefüllte Fragebögen. Bei den Leiterinnen betrug die Rücklaufquote 70,8%.

Träger-Befragung

Die Träger-Befragung erfolgte im gleichen Zeitraum wie die Mitarbeiter/innen-Befragung. Angeschrieben wurden die Träger aller Modelleinrichtungen. Ausgefüllte Träger-Fragebogen erhielten wir für 78,3% aller Einrichtungen.

Abrechnungsdaten 2002 und 2003

2002 und 2003 nutzte der weitaus größte Teil der Einrichtungen die Möglichkeit, den Zuschuss mit Hilfe der Abrechnungsdatei zu beantragen. Das ISKA analysierte die Abrechnung ausnahmslos aller Modelleinrichtungen. Auf diese Weise konnte die Entwicklung der Finanzen, der Zahl der Kinder, der Betreuungsstunden, der Arbeitsstunden, der Anstellungsschlüssel und anderer Strukturdaten monatsgenau über zwei Jahre hinweg verfolgt werden.

Aktualisiert am 27.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben