Die Pinguine am Erfahrungsfeld der Sinne

Eine Frau hebt einen Jungen hoch, damit er durch ein Fernrohr schauen kann. Sie stehen im Grünen.

Auf dem Erfahrungsfeld der Sinne gibt es einiges zu sehen. (Foto: Diana Keßler)

05.07.2025 - Am 27.06.2025 ging es für die Pinguingruppe der Kita MOMO zum Erfahrungsfeld der Sinne. Mit großer Neugier und Entdeckerfreude erkundeten die Kinder dort spannende Stationen zum Fühlen, Hören und Staunen. Gemeinsam wurde erforscht, wie sich die Welt mit allen Sinnen erleben lässt.

Schon am Morgen ist die Aufregung groß, als die Kinder der Pinguingruppe im MOMO ankommen. Denn heute steht ein besonderer Ausflug an: Zum ersten Mal besuchen sie das Erfahrungsfeld der Sinne an der Pegnitz. Gegen 9 Uhr geht es mit gepackten Rucksäcken los – mit der U2 vom Plärrer bis zur Wöhrder Wiese. Von dort ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Erfahrungsfeld.

Entdecken mit allen Sinnen

Nach dem Kauf der Eintrittskarten gibt es noch eine kurze Erläuterung einer Erfahrungsfeld-Mitarbeiterin und schon beginnt die Entdeckungstour mit allen Sinnen. Die erste Station: der Barfußpfad. Alle Pinguinkinder drehen mehrere Runden. Nach kleineren Stationen wie dem Weltkugelbrunnen und dem Pendelstein geht es über die Hängebrücke an das andere Ufer des Flusses. Voller Wissbegierde entdecken die Pinguine das Wasserrad, den Summstein und die Rollischaukel. Nach einer Snackpause mit Obst und Gemüse laufen alle gemeinsam zum Zelt Hippodrom.

Im Zelt Hippodrom

Hier sind alle Sinne gefragt. Unter anderem erleben die Kinder dort ihre ersten physikalischen Erfahrungen: Was passiert mit einem Luftballon in einer abgedichteten Schüssel, wenn wir die Luft aus der Schüssel pumpen? Wie erzeugen wir einen Strudel in einer Wassersäule? Wie kann ein Ball in der Luft schweben? Besonders spannend finden die Kinder auch die alten Telefone mit Wählscheibe, über die sie Tiergeräusche hören können.

Das verrückte Haus

Den Abschluss bildet das „verrückte Haus“ am Ende des Erfahrungsfeldes. Die Kinder sind Feuer und Flamme - sehr aufregend, wenn ein Haus so schief gebaut ist. Die Gruppe hält sich lange darin auf, einige rennen immer wieder durch und direkt zum Eingang erneut hinein. Danach dürfen die Kinder noch kurz auf das Wasserkissen. Dann wird mit viel Überredungskunst der Rückweg angetreten, um pünktlich zum Mittagessen im MOMO zu sein. Und für alle Kinder ist klar: Das war nicht der letzte Besuch auf dem Erfahrungsfeld der Sinne.