Grundgedanke: Integration statt Ausgrenzung

Im Allgemeinen stehen für Kinder entweder die regulären Angebote der Kinderbetreuung oder spezialisierte Förderangebote (z.B. Heilpädagogische Tagesstätten) zur Verfügung. Die Ausgrenzung von Kindern mit besonderem Förderbedarf vor dem oder im frühen Schulalter ist jedoch äußerst problematisch und sollte vermieden werden.

 

Die Möglichkeiten normaler Kindertagesstätten sind auch bei einem hohen Engagement der Mitarbeiter/innen begrenzt. Gefragt ist u. E. ein integrativer Ansatz, der - analog zum integrativen Umgang mit Behinderungen - Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten in in ihrer normalen Umgebung belässt, ihnen aber eine zusätzliche Förderung und Unterstützung bietet. Der integrative heilpädagogische Ansatz von MOMO beruht auf dem Gedanken, eine Ausgrenzung von Kindern aus der regulären Kindertagesbetreuung möglichst zu vermeiden.

Dauer

Zusätzliche heilpädagogische und therapeutische Maßnahmen sollen nur solange eingesetzt werden wie unbedingt nötig. Die Eingliederung in einen "normalen" Gruppenalltag ist erstes Ziel der Zusatzförderung. 1 Erziehungsverantwortung und Erziehungsfähigkeit zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit Schulen, Sozialdiensten, dem Gesundheitsamt und Fachdiensten wird eine Stabilisierung der Familiensituation angestrebt.

Integration als erstes Ziel

Als unmittelbares Ziel wird darauf hingearbeitet, die Kinder in den normalen Gruppenalltag der Kindertagesstätte zu integrieren. Sie sind zu befähigen, sich hier angemessen zu bewegen und normal weiter zu entwickeln.

Aktualisiert am 05.04.2007 - Startseite           ▲ nach oben