Marktplatz: Beispiel Flüchtlingshilfe

Ausschnitt einer Pinnwand auf dem man ein rotes Blatt Papier steht: Wir suchen Besichtigungen, Schnuppertage, Praktikumsangebote

Dieser Soziale Marktplatz im Jahr 2017 war der beruflichen Orientierung von Geflüchteten gewidmet. (Foto: Tanja Elm)

Um Kooperationen zwischen Unternehmen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe anzustoßen, veranstaltete TÜREN ÖFFNEN im Frühjahr 2017 den 5. Nürnberger Marktplatz. 14 Einrichtungen und 16 Unternehmen folgten der breit gestreuten Einladung und kamen im Nürnberger Rathaus zusammen.

Innovative Kooperationen mit der Marktplatz-Methode

Mit der Marktplatz-Methode werden engagierte Unternehmen mit gemeinnützige Organisationen in Kontakt gebracht, um gemeinsame Projekte oder Kooperationen zu vereinbaren. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten als Unternehmen, sich mit seinen Ressourcen für das Gemeinwohl zu engagieren. Die Marktplatz-Methode ist bereits in über 100 Kommunen erfolgreich zum Einsatz gekommen. Mehr zur Methode und zu allen deutschen Standorten finden sich unter www.gute-geschaefte.org.

Ein Marktplatz zur Flüchtlingshilfe

Die berufliche Integration von Geflüchteten beginnt schon weit vor der Aufnahme einer ersten Arbeitsstelle. Der 5. Nürnberger Marktplatz im Jahr 2017 brachte deshalb gemeinnützige Einrichtungen aus der Flüchtlingshilfe und regionale Unternehmen in einer zweistündigen Veranstaltung zusammen. Dabei präsentierten sich die Teilnehmer und stellten dar, wie sie miteinander zur Integration Geflüchteter kooperieren wollen. Expertinnen und Experten berieten vor Ort zu fachlichen und rechtlichen Fragen.

Mit 32 Kooperationen ein voller Erfolg

Insgesamt wurden bei dem Sozialen Marktplatz 32 Vereinbarungen geschlossen. Im Hinblick auf das besonders herausfordernde Thema „Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt“ stellt dieses Ergebnis einen beachtlichen Erfolg dar. Die vereinbarten Kooperationen waren ganz unterschiedlich und wurden zum Teil bewusst sehr offen gehalten. Vereinbart wurden ca. 60 Hospitationen, Schnupperpraktika und Praktikumsplätze sowie ehrenamtliche Einsätze und sieben Vortragsveranstaltungen von Unternehmen für die Zielgruppe.

Einen ausführlichen Bericht mit weiteren Ergebnissen aus der Befragung der Teilnehmenden finden Sie in unserer  Dokumentation (PDF mit 1,2 MB).

Die Veranstalter

Der Marktplatz wurde veranstaltet vom Team von TÜREN ÖFFNEN des ISKA. Kooperationspartner waren das Sozialreferat der Stadt Nürnberg, Deutsche Bank, AAU e.V., bfz Nürnberg, die HWK für Mittelfranken und die IHK Nürnberg für Mittelfranken. Die Stadt Nürnberg und die Deutsche Bank förderten den Marktplatz auch finanziell.