Patenschaften für Kinder seelisch erkrankter Eltern

Ehrenamtlicher Familienpate beim Fußball spielen mit Kind

Ehrenamtlicher Familienpate bei Aktivität mit Kind (Symbolfoto: fotolia)

Das Zentrum Aktiver Bürger (ZAB) vermittelt Patinnen und Paten an Kinder, deren Eltern ihnen aufgrund einer seelischen Erkrankung nur in eingeschränktem Maß eine unbeschwerte Kindheit ermöglichen können.

Leben in zu großen Schuhen kennen Kinder seelisch erkrankter Eltern allzu gut. In gesunden Phasen sind diese aufmerksam und verlässlich. Sobald die Krankheit zurückkehrt, treten die Bedürfnisse der Kinder jedoch in den Hintergrund. In dieser Phase belastet ihr Verhalten die Kinder und sie spüren, dass es ihren Eltern nicht gut geht. Dies führt zu einer permanenten emotionalen Belastung. Sie haben ein erhöhtes Risiko, selbst seelisch zu erkranken, übernehmen meist zu früh Verantwortung und damit endet die unbeschwerte Kindheit viel zu schnell.

Spaß bieten, wo er fehlt

Eine Patin oder ein Pate kann in solchen Fällen eine stabile Stütze sein. Zuhause bei den Ehrenamtlichen wird gemeinsam gekocht, gelesen und gespielt. Ausflüge ermöglichen den Mädchen und Jungen, unbeschwerte Freude zu erleben und neue Kraft zu schöpfen

Während ihres Engagements werden die Ehrenamtlichen von einer hauptamtlichen Fachkraft vermittelt, begleitet und unterstützt.

"2. Nürnberger Familienbericht" - Interview mit der Projektleitung (10/2016)

"Wenn Mama Depressionen hat - Ehrenamtliche unterstützen Kinder" (NZ 12/2015)

"Barbara hellt auf - Eine Studentin kümmert sich regelmäßig um ein Kind" (Straßenkreuzer 7/2014)

Das Patenschaftsprojekt ist Mitglied in der

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch erkrankter Eltern