Evaluation 2025 des Projektmanagement-Kurses

Das Liniendiagramm zeigt die Bewertungen verschiedener Aspekte des Zertifikatskurses. Alle Bereiche werden insgesamt sehr gut bewertet.

Durchschnittliche Notenvergabe für ausgewählte Aspekte des Zertifikatskurses in der Evaluation 2025

06.04.2026 - Auch im Kursjahr 2025/26 bewerteten die Studierenden der Technischen Hochschule Nürnberg den Zertifikatskurs Projektmanagement sehr positiv. Im Rahmen der jährlichen Online-Evaluation gaben die Teilnehmenden Rückmeldung zu zentralen Aspekten des Kurses und formulierten zugleich Hinweise darauf, in welchen Bereichen das Angebot künftig weiter verbessert werden kann.

Hierfür wurden alle im Kursjahr 2025/26 eingeschriebenen Studierenden sowie die Absolventinnen und Absolventen des Jahres befragt. Insgesamt beteiligten sich 28 von 49 angesprochenen Personen an der Befragung, was einer Rücklaufquote von 57% entspricht. Die Ergebnisse zeichnen ein durchweg positives Bild und unterstreichen die hohe Zufriedenheit mit dem Zertifikatskurs.

Hohe Zufriedenheit mit Lehre und Organsation

Die Bewertungen der Teilnehmenden fallen sehr gut aus. Besonders positiv bewertet werden die Freundlichkeit der Dozierenden (Durchschnittsnote 1,1), die Verständlichkeit der Inhalte (1,3) sowie die Möglichkeiten zur aktiven Eigenbeteiligung (1,3). Auch der Praxisbezug des Zertifikatskurses wird mit einer Durchschnittsnote von 1,5 sehr gut bewertet.

Weitere Aspekte wie der Informationsgehalt (1,7), die Gesamtorganisation des Kurses (1,8) sowie die Informationen zum Zertifikatskurs (2,0), die bereitgestellten Materialien (2,1) und die Darstellung des Angebots auf der Homepage (2,2) schneiden ebenfalls gut ab.

Wahrgenommener Nutzen des Zertifikatskurses

Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass die vermittelten Inhalte von den Teilnehmenden insgesamt als sehr nützlich eingeschätzt werden. Für das Studium wird dem Zertifikatskurs überwiegend ein hoher Nutzen zugesprochen, wobei sich hier auch vereinzelt zurückhaltendere Einschätzungen finden. Hinsichtlich der Bedeutung für Bewerbungen ergibt sich ein klareres Bild: Die Befragten bewerten das Zertifikat durchweg als vorteilhaft für ihre berufliche Zukunft, wobei die Einschätzungen zwischen voller und eherer Zustimmung variieren.

Am deutlichsten zeigt sich die wahrgenommene Nützlichkeit jedoch im Hinblick auf die spätere berufliche Tätigkeit. Hier äußern alle Teilnehmenden eine positive Einschätzung, die überwiegend mit hoher Zustimmung verbunden ist. Die Ergebnisse sind zudem vor dem Hintergrund zu interpretieren, dass sich unter den Befragten auch Personen befinden, die bereits beruflich tätig sind und ihr Studium teilweise abgeschlossen haben. Dies unterstreicht die hohe Praxisrelevanz des Zertifikatskurses zusätzlich.

Das Balkendiagramm zeigt die Einschätzung der Teilnehmenden zur Nützlichkeit des Zertifikatskurses in drei Bereichen: Studium, Bewerbungen und berufliche Tätigkeit. In allen Bereichen wird der Kurs als nützlich bewertet. Für das Studium fallen die Einschätzungen etwas unterschiedlich aus, während die Bedeutung für Bewerbungen überwiegend positiv bewertet wird. Am stärksten wird der Nutzen für die spätere berufliche Tätigkeit eingeschätzt, hier äußern alle Teilnehmenden eine positive Bewertung.

Einschätzung der Nützlichkeit des Zertifikatskurses für Studium, Bewerbungen und berufliche Tätigkeit (2025/26)

Weiterentwicklung des Kursangebots

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Zertifikatskurses bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen. In den vergangenen Jahren wurden bereits wesentliche Anpassungen vorgenommen, um den Praxisbezug zu stärken. So wurde die klassische Abschlussarbeit durch einen (fiktiven) Projektantrag ersetzt und der Kurs insgesamt stärker an einem Workshop-Format ausgerichtet. Zudem wurden die Projektforen inhaltlich enger an den Projektantrag angebunden, um den fachlichen Austausch gezielter zu fördern.

Auch die aktuellen Evaluationsergebnisse liefern wertvolle Hinweise für weitere Anpassungen. Insbesondere im organisatorischen Bereich wurde angeregt, die Workshops nicht mehr gleichmäßig über das Studienjahr zu verteilen, da die hohe Taktung im verkürzten Wintersemester für viele Studierende schwer mit dem regulären Studium vereinbar war. Diese Rückmeldung wurde aufgegriffen, indem ein Workshop in das Sommersemester verlagert wurde.

Darüber hinaus wurden die Projektforen so terminiert, dass sie nach dem Workshop zum Projektantrag und vor der Abgabe der Arbeit stattfinden. Damit ist sichergestellt, dass alle Teilnehmenden die Möglichkeit haben, ihren Projektantrag im Rahmen eines Forums vorzustellen und vorab Feedback zu erhalten.