Die aktuellen Corona-Regeln

Hier informieren wir über die aktuellen Kita-Regelungen in Zeiten des Coronavirus. Diese Seite hat den Stand vom 22.01.21, 10.00 Uhr und wird regelmäßig überarbeitet.

Kita-Schließung bis zum 14.02.2021

Aufgrund der pandemischen Lage dürfen wir seit dem 16.12.20 bis mindestens Mitte Februar 21 nur eine Notbetreuung anbieten. Eltern werden vom Sozialministerium aufgefordert, diese nur in dringenden Fällen in Anspruch zu nehmen. Dringende Fälle sind:

  • Die Betreuung kann nicht auf andere Weise sichergestellt werden, insbesondere, wenn die Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen.
  • Die Betreuung wurde vom Jugendamt angeordnet.
  • Die Eltern haben Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§27ff. SGB VIII).
  • Die Kinder haben eine Behinderung oder sind von wesentlicher Behinderung bedroht.

Welcher Erwerbstätigkeit die Eltern nachgehen, spielt keine Rolle. Trotzdem möchten wir auf die eindringliche Bitte der Politik hinweisen, die Notbetreuung auch wirklich nur im Notfall zu nutzen.

Notbetreuung nur mit Online-Anmeldung

Wenn Sie die Notbetreuung im Zeitraum vom 01.02 bis 12.02.21 in Anspruch nehmen müssen, dann melden Sie sich bitte bis spätestens zum 26.01.21 hier dafür an.

Privat organisierte Betreuungsgemeinschaften zulässig

Ab Montag den 11. Januar 2021 sind private Treffen nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist allerdings die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Damit erhalten Eltern eine Alternative zur Notbetreuung (383. Newsletter des Sozialministeriums).

Ansonsten bleibt es bei den im Folgenden dargestellten Regelungen.

Kinder mit leichten Krankheitssymptomen dürfen kommen

Kinder mit milden Krankheitszeichen wie Schnupfen oder gelegentlichem Husten, die Anspruch auf Notbetreuung haben, dürfen die Kita besuchen.

Kinder mit anderen Krankheitssymptomen dürfen nicht kommen

Kinder mit Fieber, starkem Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall müssen in jedem Fall zu Hause bleiben. Treten die Krankheitssymptome während der Betreuungszeit auf, müssen wir die Kinder abholen lassen und empfehlen einen Arztbesuch.

Wir dürfen die Kinder erst wieder betreuen, wenn 48 Stunden keine Symptome (bis auf leichten Schnupfen oder gelegentlichen Husten) bestehen.

Kinder dürfen außerdem nicht kommen wenn...

  • ... sie sich mit Covid-19 infiziert haben,
  • ... sie engeren Kontakt zu einer mit Covid-19 infizierten Person hatten (bitte ggf. mit Leitung besprechen) und /oder
  • ... sie sonstigen Quarantänemaßnahmen unterliegen. Quarantänemaßnahmen können z.B. dann vorliegen, wenn das Kind sich in einem Land aufgehalten hat, in dem es viele Infizierte gibt.

Strenge Auflagen für den Einsatz von Beschäftigten

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt weiterhin, dass sie auch bei milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen nicht arbeiten dürfen. Zudem kann es vorkommen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von persönlichen Quarantänemaßnahmen betroffen sind. Dies kann gerade jetzt in der Erkältungszeit zu personellen Engpässen führen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn wir tageweise unser Betreuungsangebot reduzieren und z.B. Gruppen schließen müssen. Wir versuchen das zu vermeiden und informieren die Familien ggf. so früh wie möglich.

Gruppenübergreifende Betreuung in den Randzeiten möglich

Gruppen müssen (außer bei erheblichem Personalausfall) in den Kernzeiten getrennt betreut werden. In den Randzeiten dürfen wir seit dem 16.11. wieder gruppenübergreifend betreuen. Auch der gruppenübergreifende Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist seit dem 12.11. wieder möglich. Für uns sind diese Möglichkeiten organisatorisch sehr wichtig, weil wir sonst unsere Öffnungszeiten und flexiblen Bring- und Abholzeiten auf Dauer nicht aufrecht erhalten können.

Gleichzeitig geht mit der Gruppenmischung die Gefahr einher, dass wir bei einem Infektionsfall ggf. die gesamte Kita (und nicht nur die betroffene/n Gruppe/n) schließen müssen. Darauf möchten wir an an dieser Stelle ausdrücklich hinweisen.

Unsere pädagogischen Angebote müssen im Moment eingeschränkt werden. Externe werden von uns z.B. nur noch im Ausnahmefall eingesetzt.

Maßnahmen zur Senkung des Ansteckungsrisikos

Wir setzen in unserer Kita Maßnahmen zur Senkung des Ansteckungsrisikos um. Dazu gehören z.B.

  • besondere Handhygiene und Hustenetikette des pädagogischen Personals,
  • die regelmäßige Reinigung häufig berührter Flächen,
  • das Tragen von Mund-Nasen-Masken in Situationen, in denen der 1,5 Meter Abstand nicht eingehalten werden kann,
  • viel Aufenthalt im Freien,
  • häufiges Lüften unserer Räume und
  • Kontaktreduzierungen.

Zudem müssen wir den Einsatz des Personals sowie das Auftreten von Erkältungssymptomen genau dokumentieren. Wir sollen darüber hinaus täglich bei den Familien nachfragen, ob Eltern und Kind gesund sind und ob Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten bestand. Bitte unterstützen Sie uns bei diesen Pflichten, indem Sie das Krippen- oder Kindergartenkind persönlich abgeben und diese Fragen unseren Mitarbeiter/innen täglich beantworten.

Bitte beachten Sie auch die Hygienestandards, wenn Sie die Kita betreten. Die Verhaltensregeln schützen uns alle, indem sie das allgemeine Ansteckungsrisiko reduzieren:

(1) Handhygiene

Unser pädagogisches Personal achtet darauf, dass die Kinder sich nach dem Betreten der Kita gründlich die Hände waschen. Wenn Sie als Eltern ebenfalls die Kita betreten müssen, bitten wir Sie, sich ebenfalls zunächst gründlich die Hände mit Seife zu waschen und darauf zu achten, möglichst die Hände aus dem Gesicht fernzuhalten.

(2) Hustenetikette

Bitte auch die Hustenetikette einhalten:

  • Beim Husten und Niesen wegdrehen von anderen Personen
  • Einmaltaschentücher auch zum Husten und Niesen verwenden
  • Alternativ: Niesen oder Husten in die Ellenbeuge

(3) Abstand halten

Bitte halten Sie 1,5 Meter Abstand zu dem pädagogischen Personal und zu anderen Eltern oder Kindern.

(4) Masken

Eltern müssen in der Kindertageseinrichtung generell eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Elterngespräche führen wir entweder digital über die ISKA-Cloud oder persönlich mit einer Schutzscheibe aus Plexiglas.

Wichtige Quellen und Informationen

Informationsblatt des Bayerischen Sozialministeriums für Eltern vom 16.11.20 zum Thema Krankheitssymptome
Rahmenhygieneplan für bayerische Kitas vom 02.12.20
375. Newsletter des StMAS u.a. zur gruppenübergreifenden Betreuung in den Randzeiten
383. Newsletter des StMAS zur Verlängerung der Kita-Schießung
386. Newsletter des StMAS zur Verlängerung der Kita-Schießung