Die aktuellen Corona-Regeln

Hier informieren wir über die aktuellen Kita-Regelungen in Zeiten des Coronavirus. Diese Seite hat den Stand vom 07.05.21, 11.00 Uhr und wird regelmäßig überarbeitet.

Wochenweise Kita-Öffnung abhängig von der 7-Tages-Inzidenz

Ausschlaggebend für die Öffnung oder Schließung der Kita ist der 7-Tages-Inzidenzwert am Freitag. Er entscheidet, welche Kinder in der darauffolgenden Woche kommen dürfen. Ab dem 10.05.21 gelten zwei unterschiedliche Grenzwerte:

  • Für Kinder im Krippen- oder Kindergartenalter gilt der Inzidenzwert 100. Liegt der Inzidenzwert am Freitag über 100, dürfen wir für diese Kinder in der darauffolgenden Woche nur eine Notbetreuung anbieten.
  • Für Kinder im Schulalter gilt der Inzidenzwert 165. Liegt der Inzidenzwert über 165, dürfen wir für diese Kinder ebenfalls nur eine Notbetreuung anbieten.

Am Freitag den 07.05. liegt die Inzidenz in Nürnberg bei 199. Wir dürfen also zwischen dem 10.05 und 14.05 für alle Kinder nur eine Notbebetreuung anbieten. Bitte melden Sie sich hier dafür an, wenn Sie die Betreuung nicht anderweitig sicherstellen können.

Die aktuellen Inzidenzen finden Sie auf der Internetseite des RKI

Notbetreuung: Nur für dringende Fälle

Dringende Fälle sind:

  • Die Betreuung kann nicht auf andere Weise sichergestellt werden, insbesondere, wenn die Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen.
  • Die Betreuung wurde vom Jugendamt angeordnet.
  • Die Eltern haben Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§27ff. SGB VIII).
  • Die Kinder haben eine Behinderung oder sind von wesentlicher Behinderung bedroht.

Ansonsten bleibt es bei den im Folgenden dargestellten Regelungen.

Kranke Kinder dürfen nicht kommen

Seit dem 15.03.21 gelten aufgrund der Verbreitung von Virus-Mutationen wieder strengere Regeln bei kranken Kindern:

  • Für Kinder mit leichten, neu aufgetretenen Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptome (wie Schnupfen oder Husten) ist der Besuch der Kita nur mit einem negativen Test möglich.
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Schnupfen, Husten, Fieber, Gliederschmerzen, Kurzatmigkeit, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinn dürfen die Kindertagesbetreuung nicht nutzen. Der Besuch der Kita ist erst wieder möglich, wenn nur noch leichte Erkältungssymtome bestehen UND ein negativer Test vorgelegt wird.

Achtung: Derzeit werden nur PCR-Tests (also Labortests) oder professionell durchgeführte POC-Schnelltests anerkannt. Selbst durchgeführte Laien-Schnelltests werden nicht anerkannt.

Der Test kann auch während der Erkankungsphase durchgeführt werden

Treten die Krankheitssymptome während der Betreuungszeit auf, müssen wir die Kinder abholen lassen und empfehlen einen Arztbesuch.

Wenn Husten und Schnupfen allergische Ursache haben oder beim Kind nur eine verstopfte Nase oder gelegentliches Husten, Halskratzen oder Räuspern vorliegt, ist der Besuch der Kita weitehin ohne Test möglich.

Kinder dürfen außerdem nicht kommen wenn...

  • ... sie sich mit Covid-19 infiziert haben,
  • ... sie engeren Kontakt zu einer mit Covid-19 infizierten Person hatten (bitte ggf. mit Leitung besprechen) und /oder
  • ... sie sonstigen Quarantänemaßnahmen unterliegen. Quarantänemaßnahmen können z.B. dann vorliegen, wenn das Kind sich in einem Land aufgehalten hat, in dem es viele Infizierte gibt.

Strenge Auflagen für den Einsatz von Beschäftigten

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt weiterhin, dass sie auch bei milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen nicht arbeiten dürfen. Zudem kann es vorkommen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von persönlichen Quarantänemaßnahmen betroffen sind. Dies kann zu personellen Engpässen führen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn wir tageweise unser Betreuungsangebot reduzieren und z.B. Gruppen schließen müssen. Wir versuchen das zu vermeiden und informieren die Familien ggf. so früh wie möglich.

Gruppenübergreifende Betreuung in den Randzeiten möglich

Gruppen müssen (außer bei erheblichem Personalausfall) in den Kernzeiten getrennt betreut werden. In den Randzeiten dürfen wir gruppenübergreifend betreuen. Auch der gruppenübergreifende Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist möglich. Für uns sind diese Möglichkeiten organisatorisch sehr wichtig, weil wir sonst unsere Öffnungszeiten und flexiblen Bring- und Abholzeiten auf Dauer nicht aufrecht erhalten können.

Gleichzeitig geht mit der Gruppenmischung die Gefahr einher, dass bei einem Infektionsfall ggf.  Kinder unterschiedlicher Gruppen in Quarantäne müssen. Darauf möchten wir an an dieser Stelle ausdrücklich hinweisen.

Unsere pädagogischen Angebote müssen im Moment eingeschränkt werden. Externe werden von uns z.B. nur noch im Ausnahmefall bzw. unter besonderen Bedingungen eingesetzt.

Maßnahmen zur Senkung des Ansteckungsrisikos

Wir setzen in unserer Kita Maßnahmen zur Senkung des Ansteckungsrisikos um. Dazu gehören z.B.

  • besondere Handhygiene und Hustenetikette des pädagogischen Personals,
  • die regelmäßige Reinigung häufig berührter Flächen,
  • das Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Masken,
  • viel Aufenthalt im Freien,
  • häufiges Lüften unserer Räume,
  • Kontaktreduzierungen,
  • mehrmals wöchentlich durchgeführte Testungen des Personals und
  • mehrmals wöchentlich durchgeführte Testungen der Schulkinder.

Zudem müssen wir den Einsatz des Personals sowie das Auftreten von Erkältungssymptomen genau dokumentieren. Wir sollen darüber hinaus täglich bei den Familien nachfragen, ob Eltern und Kind gesund sind und ob Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten bestand. Bitte unterstützen Sie uns bei diesen Pflichten, indem Sie das Krippen- oder Kindergartenkind persönlich abgeben und diese Fragen unseren Mitarbeiter/innen täglich beantworten.

Bitte beachten Sie auch die Hygienestandards, wenn Sie die Kita betreten. Die Verhaltensregeln schützen uns alle, indem sie das allgemeine Ansteckungsrisiko reduzieren:

(1) Handhygiene

Unser pädagogisches Personal achtet darauf, dass die Kinder sich nach dem Betreten der Kita gründlich die Hände waschen. Wenn Sie als Eltern ebenfalls die Kita betreten müssen, bitten wir Sie, sich ebenfalls zunächst gründlich die Hände mit Seife zu waschen (oder sie zu desinfizieren) und darauf zu achten, möglichst die Hände aus dem Gesicht fernzuhalten.

(2) Hustenetikette

Bitte auch die Hustenetikette einhalten:

  • Beim Husten und Niesen wegdrehen von anderen Personen
  • Einmaltaschentücher auch zum Husten und Niesen verwenden
  • Alternativ: Niesen oder Husten in die Ellenbeuge

(3) Abstand halten

Bitte halten Sie 1,5 Meter Abstand zu dem pädagogischen Personal und zu anderen Eltern oder Kindern.

(4) Masken

Eltern müssen in der Kindertageseinrichtung eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) tragen. Elterngespräche führen wir in der Regel über die ISKA-Cloud.

(5) Umfeldtestung

Schulkinder werden inzwischen in Schule oder Kindertageseinrichtung regelmäßig getestet. Die Testung von Kindern im Krippen- und Kindergartenalter ist mit den derzeit verfügbaren Selbsttests leider noch nicht ausreichend zuverlässig durchführbar. Daher bitten wir Sie, eine regelmäßige Umfeldtestung durchzuführen. Das bedeutet, dass Eltern, aber auch Geschwister und andere Personen, die häufig Kontakt zu den Kindern haben, die bestehenden Testmöglichkeiten regelmäßig (idealerweise Montag/ Dienstag und Donnerstag/ Freitag) in Anspruch nehmen. Dies erhöht die Chance, Infektionsketten zu unterbrechen.

Wichtige Quellen und Informationen

Informationsblatt des Bayerischen Sozialministeriums für Eltern vom 11.03.21  u.a. zum Thema Krankheitssymptome
Rahmenhygieneplan für bayerische Kitas vom 11.03.21.