Die MIO-Cloud

MIO-Kinder zeigen im Videotelefonat stolz die neuen Sportschuhe ihren Pädagoginnen Michaela Hartmann und Susanne Süß.

Mit der MIO-Cloud schaffen wir die Möglichkeit für sichere digitale Kommunikation, Information und Dateien-Austausch zwischen Kita-Team, Eltern und Kindern.

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Was ist die MIO-Cloud?

Zentraler Bestandteil einer Cloud (Deutsch: "Wolke") ist ein Server als Plattform für Datenspeicherung und Kommunikation. Das ISKA betreibt so einen Server, u.a. für MIO.

Über das Internet kann von verschiedenen Computern auf die Cloud zugegriffen werden. Viele Nutzer und Nutzerinnen an verschiedenen Orten können so Dateien teilen und kommunizieren, ohne unbedingt spezielle Programme installieren zu müssen.

Was macht die MIO-Cloud?

Wir starten die Cloud mit folgenden Funktionen:

  • Direct Messaging (als Alternative zu Whatsapp) zum Nachrichten schreiben
  • Video-Telefonie und Videokonferenzen (als Alternative zu Skype)
  • Dateien (gemeinsam) bearbeiten
  • Dateien hochladen

In einem zweiten Schritt kommen hinzu:

  • Kalender abrufen (MIO allgemein und Kalender der jeweiligen Gruppe)
  • Blick auf die Pinnwand (aktuelle Fotos der in MIO hängenden Pinnwände)
  • Lesezeichenverwaltung und mehr.

Wofür richten wir die MIO-Cloud ein?

Eigentlich war die MIO-Cloud Teil des Konzepts "Kita digital" und sollte vor allem unsere Medienpädagogik erweitern. Nachdem unsere Kitas wegen der Corona-Krise schließen mussten, bietet die MIO-Cloud eine Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen Whatsapp dienstlich nicht verwenden. Mit der Nextcloud-App "Talk" haben wir endlich eine datenschutzrechtlich einwandfreie Alternative zur Kommunikation zwischen MIO-Team, Eltern und Kindern.

So kommen MIO-Eltern und -Kinder in die MIO-Cloud

Für alle MIO-Eltern und -Kinder ist bereits ein Account eingerichtet. Der Benutzername wird per Mail mitgeteilt. Damit können sich alle selbst ein Passwort vergeben und damit anmelden.

Eine detaillierte Anleitung zum Anlegen des Accounts findet sich unter https://www.iska-nuernberg.net

Zugang zur MIO-Cloud über PC und Internet-Browser

Auf Desktop-PCs, Notebooks und Tablets ist der Zugang über einen Internet-Browser (Firefox, Chrome etc.) am unkompliziertesten.

  1. Im Internet auf https://cloud.iska-nuernberg.net
  2. Benutzername und das zuvor selbst vergebene Passwort eingeben.

Bei Problemen mit dem Zugang über den Internet-Browser, hilft Kim Corredig, Sub-Admin in MIO.

Zugang über Smartphone-Apps  

Auf Smartphones bieten sich folgende Apps an:

  • "Nextcloud": zum Teilen und gemeinsamen Bearbeiten von Dateien, Ansehen von Fotos etc.)
  • "Nextcloud Talk": zur Kommunikation per Chat (ähnlich Whatsapp) oder Video (ähnlich Skype).

"Nextcloud" und "Nextcloud Talk" gibt es in offenen Systemen wie F-Droid, Sailfish OS (Openstore), Ubuntu Touch, aber auch im Google Play Store und im Apple Store.

MIO-Subadmin und ISKA-IT-Support können bei der Installation von und dem Umgang mit Apps leider nicht unterstützen. Vielleicht können sich MIO-Eltern an dieser Stelle gegenseitig helfen.

Was tun in der MIO-Cloud?

In der Bildleiste links oben finden sich die verschiedenen Cloud-Bereiche zur Auswahl. Im Moment:

  • Dateien
  • Fotos
  • Talk (Chat- und Videokommunikation)

Schon in wenigen Tagen werden wir an dieser Stelle praktische Beispiele aufzählen, die von unseren Pädagoginnen und Pädagogen ausprobiert werden.

Bitte Zugangsdaten geheim halten

Damit wirklich nur berechtigte Personen einen Zugang haben, dürfen die Zugangsdaten nicht weitergegeben werden. Auch sollten personenbezogene Daten nicht in der Cloud veröffentlicht werden.

Bitte keine Interna herunterladen

Videos und Texte dürfen im Rahmen der Cloud verwendet werden, aber nicht für eigene Zwecke heruntergeladen und gespeichert.

Hintergrundinformationen für Spezialistinnen und Spezialisten

Die MIO-Cloud ist der erste Teilbereich einer umfangreichen ISKA-Cloud, in der in Kürze ca. 1.200 Nutzer und Nutzerinnen zusammenarbeiten. Dazu werden ca. 100 Untergruppen eingerichtet, teilweise mit Überschneidungen (wie bei den einzelnen Kita-Gruppen), teilweise streng voneinander getrennt.

Als Software verwenden wir Nextcloud (Wikipedia). Nextcloud wird gerade für die sogenannte Bundescloud eingerichtet, die ca. 300.000 Menschen in Ministerien, Bundestag und anderen Institutionen verbindet.

Nextcloud ist - wie die gesamte Ausstattung des ISKA - Open Source. Es enthält wesentlich mehr Funktionen als die, die wir anfangs in der MIO-Cloud nutzen. Je nach technischen und praktischen Erfahrungen, werden wir die Funktionalität erweitern.

Datenschutz und Nutzungsbedingungen

Wie alle unsere Internet- und Intranet-Systeme orientieren sich auch MIO- und ISKA-Cloud an den strengen Datenschutzregeln der DSGVO. Wir haben bis zum Schluss in enger Abstimmung mit unserem Datenschutzbeauftragten gearbeitet.