Künstler-Portrait: Susa Schneider

Die Künstlerin Susa Schneider mit einigen ihrer Fotografien (Foto: Tanja Elm)

14.05.2019 - Susa Schneider ist die vierte lokale Motivgeberin für die Künstlerkarten, mit denen das Freiwilligen-Zentrum Fürth exklusive Geburtstagsglückwünsche an seine Freiwilligen versendet.

Seit 2016 erhalten die Ehrenamtlichen, die sich in Projekten des Freiwilligenzentrums engagieren, zum Geburtstag ein bisschen echte Fürther Kunst per Post. Denn seitdem tragen die Geburtstagskarten jährlich wechselnde Motive von regionalen Künstlern.

Geburtstagsgrüße auf Kunstpostkarten

Bereits vier Fürther Künstlerinnen und Künstler erklärten sich bereit, ihre eigenen Kunstpostkarten zum Selbstkostenpreis an das FZF abzugeben, um diese zum Geburtstag an die über 300 Ehrenamtlichen des FZF zu verschicken. 

Den Anfang machte 2016 die Malerin Barbara Lidfors, deren Ausstellungen schon in der kunst galerie fürth und im Stadttheater Fürth zu sehen waren. Dank weiterer Zusagen von Kunstschaffenden kann diese Aktion auch in den kommenden Jahren mit jeweils neuen Motiven weitergeführt werden. Dieses Jahr wird die Reihe mit einer farbenfrohen Fotografie von Susa Schneider fortgesetzt.

Fotografien von Susa Schneider

Die in Fürth geborene und lebende Fotografin Susa Schneider hat ihre Kamera immer dabei. Bei ihren Reisen, ihren Spaziergängen durch Städte und in der Natur, aber auch bei ihren Portraits geht es ihr weniger um dokumentarische Bestandsaufnahmen, sondern um die fotografische Spurensuche jenseits der Norm.

Auch Banales, scheinbar Belangloses hält sie fest. Dem Betrachter ihrer Fotos erschließt sie damit ungewöhnliche Blickwinkel, lädt ihn ein zum näheren Hinsehen, zum Hinterfragen von Gegebenheiten und eröffnet ihm so neue Perspektiven und Sichtweisen über das Visuelle hinaus.

Fruchtbowle wird zum Mandala

Auch das floral anmutende Motiv auf der diesjährigen FZF-Geburtstagskarte entpuppt sich erst auf den zweiten Blick als eine liebevoll garnierte Fruchtbowle. Aus ihrem künstlerischen Blickwinkel verliert das Motiv seine gegenständliche Bedeutung und wird zu einem abstrakten Mandala. Der Blick des Betrachters wechselt immer wieder zwischen der Darstellung des fruchtigen Getränks und seiner davon gelösten, rein formalen bildlichen Wirkung.